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Karlsruhe: Klimaschutzkampagne

Fördermöglichkeiten beim Klimaschutz


 


 


 

Egal, ob Sie Ihr Eigenheim zum Energie­spar-Haus umwandeln, eine Solar­an­lage instal­lie­ren oder Erdwärme nutzen wollen. Zahlreiche Förder­pro­gramme von Bund, Land, Kommunen und Energie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men unter­stüt­zen Sie bei Ihrem Vorhaben. Meistens handelt es sich um Zuschüsse zur Finan­zie­rung oder ein zinsver­bil­lig­tes Darlehen. Auch vertie­fen­de Energie­be­ra­tun­gen für Eigen­heim­be­sit­zer und Haushalte werden durch eine Förderung stark vergüns­tigt oder sogar kostenlos angeboten.

Die "Förder­land­schaft" befindet sich in einem ständigen Wandel. Die folgenden Hinweise sind deshalb nur als erster Einstieg in das Thema gedacht. Für die meisten Förder­pro­gramme gilt, dass Sie erst mit der Umsetzung anfangen sollten, wenn Sie die Förder­zu­sage in der Tasche haben. Um alle Förder­mög­lich­kei­ten syste­ma­tisch abklopfen zu können, ist ein Gespräch mit einer Energie­be­ra­te­rin oder einem Energie­be­ra­ter zu empfehlen. Oder nutzen Sie Inter­ne­t­an­ge­bote und Broschüren, die regelmäßig aktua­li­siert werden.


Fördermöglichkeiten in Karlsruhe

Die Stadtwerke Karlsruhe fördern seit vielen Jahren Maßnahmen zum Energie­spa­ren und den Einsatz erneu­er­ba­rer Energien. Die aktuellen Förder­pro­gramme umfassen unter anderem Erdgas-Brenn­wert­kes­sel, Solar­an­la­gen, Mini- und Mikro-BHKWs sowie einen Sonder­zu­schuss für moderne Heizungs­pum­pen. Ebenso wird der Kauf von Erdgas­fahr­zeu­gen sowie von Elektro­fahr­zeu­gen und -zweirädern bezuschusst. Eine Kombi­na­tion mit Bundes- und Landes­för­der­mit­teln ist möglich.

Förderprogramme der Stadtwerke Karlsruhe

Seit dem Jahr 2011 bezuschusst die Stadt mit einem "­Bo­nus­pro­gramm Energe­ti­sche Sanierung im privaten Altbau­be­reich" ­die Erstellung von bedarf­s­ori­en­tier­ten Energie­aus­wei­sen und Ver­bes­se­rungs­maß­nah­men an der Gebäu­dehülle (Dämmung, Fens­ter­tausch). Voraus­set­zung ist eine durch­ge­führ­te ­Ener­gie­spar­be­ra­tung nach BAFA-Standard. Der Zuschuss zum Ener­gie­aus­weis beträgt 200 Euro, bei Sanie­rungs­maß­nah­men werden 10 Prozent der förder­fä­hi­gen Kosten bezuschusst (maximal 3.000 Euro pro Wohnein­heit bzw. bei einem Einfa­mi­li­en­haus, 500 Euro pro weitere Wohnein­heit bzw. maximal 8.000 Euro pro Gebäude). Eine Kombi­na­tion mit Bundes- und Landes­för­der­mit­teln ist mög­lich.

Bonusprogramm Energetische Sanierung im privaten Altbaubereich

In ausge­wie­se­nen Sanie­rungs­ge­bie­ten der Stadt besteht die Mög­lich­keit, einen Zuschuss für Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men in Wohnungen oder Gebäuden zu erhalten. Darunter fallen auch ­ener­gie­be­zo­gene Maßnahmen wie etwa der Austausch veral­te­ter Hei­zungs­sys­teme oder der Einbau moderner, energie­spa­ren­der ­Fens­ter. Förder­vor­aus­set­zung ist in dem Fall, dass der Ener­gie­stan­dard der sanierten Gebäude über die gesetz­li­chen An­for­de­run­gen der Energie­ein­spar­ver­ord­nung (EnEV) hinaus­reicht. Maßstab hierfür bilden die KfW-Effizi­enz­haus­stan­dards. Abhän­gig vom Energie­stan­dard beträgt der Zuschuss dann bis zu 35 Prozent ­der anerkann­ten förder­fä­hi­gen Kosten. Für dörflich gepräg­te Sa­nie­rungs­ge­biete gelten etwas abwei­chende Anfor­de­run­gen.

Förderung für private Modernisierung in Sanierungsgebieten

Einkom­mens­schwa­che Haushalte können mit dem Stromspar-Check der Karlsruher Energie- und Klima­schutz­agen­tur (KEK) eine ­kos­ten­lose Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen. Die teil­neh­men­den Haushalte erhalten nicht nur indivi­du­el­le ­An­re­gun­gen, wie und wo sie Energie einsparen können, sondern auch ein Set mit prakti­schen Strom­spar­hel­fern (LED-Lampen, abschalt­bare Steck­do­sen­leis­ten etc.). Aufbauend auf einem ­durch­ge­führ­ten Stromspar-Check besteht zudem die Möglich­keit, veraltete Kühlschränke gegen moderne, hochef­fi­zi­ente Geräte zu tau­schen. Der Eigen­an­teil dafür beträgt nur 50 Euro.

Internetseite Stromspar-Check Karlsruhe

Internetseite Kühlgerätetausch


Fördermöglichkeiten in Baden-Württemberg

Im Rahmen des Programms "Wohnen mit Zukunft: Erneu­er­ba­re ­Ener­gien" fördert das Land mit vergüns­ti­gen Darlehen den Einbau heiz­tech­ni­scher Anlagen auf Basis erneu­er­ba­rer Energien (­so­lar­ther­mi­sche Anlagen, Biomas­se­an­la­gen oder Wärme­pum­pen). Grundlage bilden entspre­chende Förder­dar­le­hen aus dem Bun­des­pro­gramm der KfW, wobei das Land mit eigenen Mitteln die oh­ne­hin günstigen Zinssätze nochmals verbilligt. Für die An­trag­stel­lung ist die L-Bank zuständig.

Darlehensprogramm "Wohnen mit Zukunft: Erneuerbare Energien"

Der Sanie­rungs­fahr­plan Baden-Württem­berg ist ein neues Beratungs­in­stru­ment für Wohnge­bäude und Nicht­wohn­ge­bäude. Auf Basis eine Vor-Ort-Begehung durch anerkannte Experten soll er Gebäu­de­ei­gen­tü­me­rin­nen und-eigen­tü­mern eine kompakte und übersicht­li­che Infor­ma­tion über empfeh­lens­werte Sanie­rungs­maß­nah­men an die Hand geben. Für Wohnge­bäude besteht eine Zuschuss­mög­lich­keit über die L-Bank in Höhe von 200 bis maximal 500 Euro. Die Antrag­stel­lung übernimmt die Energie­be­ra­te­rin oder der Energie­be­ra­ter.

Förderprogramm Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg

Im Mobili­täts­be­reich fördert das Land die Teilnahme an Kursen für eine energie­spa­rende Fahrweise pauschal mit 30 Euro (entspricht ca. 50 Prozent der Kursge­büh­ren). Die Antrag­stel­lung erfolgt direkt über die jewei­li­gen Anbieter und wird mit den Kursge­büh­ren verrechnet.

Informationsseite zur Förderung einer energiesparenden Fahrweise

Unter­schied­li­che Förder­mög­lich­kei­ten für gewerb­lich genutzte Immobilien, Unter­neh­men, kirch­li­che Einrich­tun­gen, Kommunen und Vereine umfasst das Klima­schutz-Plus-Programm des Umwelt­mi­nis­te­ri­ums, das jedes Jahr mit einigen Änderungen neu aufgelegt wird. Zum Förde­r­um­fang gehören sowohl Energie­dia­gno­sen und Beratungs­pro­gramme, bestimmte investive Maßnahmen oder die Durch­füh­rung von Energie­ef­fi­zi­enz-Netzwerken.

Förderprogramm Klimaschutz-Plus


Fördermöglichkeiten auf Bundesebene

Mehrere Zuschuss­va­ri­an­ten und zinsver­güns­tigte Kredi­te ­für energie­be­wusste Eigen­heim­be­sit­zer oder solche, die es werden wollen, bietet die bundes­ei­gene KfW-Förderbank. Bei der ener­ge­ti­schen Sanierung von Wohnge­bäu­den werden Ein­zel­maß­nah­men, aber auch Kompletts­a­nie­run­gen zum so ge­nann­ten KfW-Effizi­enz­haus gefördert. Für den Bau oder Kauf eines neuen KfW-Effizi­enz­hau­ses gibt es die vergüns­tig­te ­Kre­dit­va­ri­ante. Darüber hinaus sind sowohl bei Neubau als auch Sa­nie­rung Zuschüsse für eine quali­fi­zierte Baube­glei­tung mög­lich.

Förderprogramme der KfW "Energetisch Sanieren"

Förderprogramm der KfW Energieeffizient Bauen

Wer erneu­er­bare Energien zur eigenen Stromer­zeu­gung nutzen möchte, kann bei der KfW auf zinsver­güns­tigte Kredi­te ­zu­rück­grei­fen - auch für die Instal­la­tion von neuen Spei­cher­tech­no­lo­gien. Ebenfalls ein eigen­stän­di­ge­s ­För­der­pro­gramm, diesmal als Zuschuss­va­ri­ante, existiert für den Einbau innova­ti­ver Brenn­stoff­zel­len­sys­teme.

Förderprogramm der KfW Erneuerbare Energien - Standard

Förderprogramm der KfW Erneuerbare Energien - Speicher

Förderprogramm der KfW Brennstoffzelle

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr­kon­trolle (BAFA) ­ver­wal­tet das Markt­an­reiz­pro­gramm erneu­er­bare Energien der Bun­des­re­gie­rung, das verschie­dene Zuschuss­va­ri­an­ten etwa für So­lar­kol­lek­to­ren zur Heizungs­un­ter­stüt­zung oder für Bio­mas­se­an­la­gen beinhaltet. Auch die bundes­weite Förderung von Mini-KWK-Anlagen in Bestands­ge­bäu­den (z.B. Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser) läuft über das BAFA. Mit bis zu 50 Prozent ­för­dert das BAFA energe­ti­sche Vor-Ort-Beratungen in Wohnge­bäu­den ­durch akkre­di­tierte Energie­be­ra­te­rin­nen und -berater. Eine ­sol­che Energie­be­ra­tung beinhaltet einen indivi­du­el­len Sa­nie­rungs­fahr­plan und stellt oftmals die Voraus­set­zung zur In­an­spruch­nahme einzelner Förder­pro­gramme dar. Neuerdings werden au­ßer­dem der Ersatz von Heizungs­pum­pen und Warm­wass­er­zir­ku­la­ti­ons­pum­pen durch hochef­fi­zi­ente Pumpen sowie der hydrau­li­sche Abgleich am Heizsystem gefördert.

BAFA-Förderungen im Bereich Erneuerbare Energien

BAFA-Förderung Energieberatung Wohngebäude

BAFA-Förderung Mini-KWK-Anlagen

BAFA-Förderung Heizungsoptimierung


Mit Hilfe eines Umwelt­bo­nus soll der Absatz neuer ­Elek­tro­fahr­zeuge in Deutsch­land unter­stützt werden. Die Zu­schüsse sind über das BAFA zu beantragen.

BAFA-Förderung Elektromobilität

Für Unter­neh­men und KMU-Betriebe hält das BAFA weite­re ­För­der­pro­gramme insbe­son­dere für hochef­fi­zi­en­te Quer­schnitts­tech­no­lo­gien (zum Beispiel die Umrüstung von Be­leuch­tungs­an­la­gen) und energie­spa­rende Inves­ti­tio­nen bei Klima- und Kälte­an­la­gen vor. Ebenso wird die Energie­be­ra­tung im Mit­tel­stand oder die Einführung eines Energie­ma­na­ge­ment­sys­tems ­ge­för­dert.

BAFA-Förderung Energieberatung Mittelstand

BAFA-Förderung Energiemanagementsysteme

BAFA-Förderung Querschnittstechnologien

BAFA-Förderung Klima- und Kälteanlagen

Die unabhän­gige Energie­be­ra­tung der Verbrau­cher­zen­tra­len hilft bei allen Fragen zum Energie­ver­brauch in den eigenen vier Wänden. Es gibt verschie­dene Beratungs­bau­steine, die aufgrund einer Bundes­för­de­rung stark vergüns­tigt angeboten werden können. Für einkom­mens­schwa­che Haushalte mit entspre­chen­dem Nachweis sind die Beratungs­an­ge­bote kostenfrei. In Karlsruhe werden die Vor-Ort-Energie­checks in Koope­ra­tion mit der KEK Karlsruher Energie- und Klima­schutz­agen­tur angeboten.

Übersichtsseite Energieberatung des Verbraucherzentrale Bundesverbands

Energiechecks für zu Hause in Karlsruhe (Verbraucherzentrale und KEK)


Förderratgeber und Übersichten

Der BINE Infor­ma­ti­ons­dienst betreut bundes­weit eine der umfang­reichs­ten und tages­ak­tu­el­len Förder­da­ten­ban­ken für Privat­per­so­nen.

Förderübersicht "energiefoerderung.info" des BINE-Informationsdienstes